InMoBS

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Zur Zeit geht das Projekt InMoBS durch die Medien und das obwohl das Projekt Ende 2014 ausläuft, was in den Artikeln meist nicht erwähnt wird. Das mit 1,9 Millionen Euro geförderte Projekt endet mit einem Prototyp, der in einem ca. 4 Quadratkilometer großen Gebiet von Braunschweig zeigt, was technisch möglich ist.

Genutzt wird wieder ein GNSS-Empfänger von Alberding, der es ermöglicht, die Position des Fußgängers deutlich genauer zu bestimmen als es die normale GPS-Technik ermöglicht. Bei der GNSS-Technik werden neben dem GPS-Signal weitere Informationen über den Standort ausgewertet. Das ist allerdings mit einem sehr auffälligen Zusatzgerät verbunden, womit das ganze eigentlich keine Smartphone-App im engeren Sinne mehr ist.

Neu im Vergleich zu ähnlichen Projekten in anderen Städten ist, dass Ampelschaltungen ausgelesen werden. Ampeln kommunizieren nämlich teilweise via WLAN, was es prinzipiell möglich macht, den Schaltzustand auch für Navigationsapps verfügbar zu machen.

Zu den Ergebnissen solcher Projekte gehören des öfteren (nicht-repräsentative) Befragungen von Blinden und Sehbehinderten zu ihrem Mobilitätsverhalten. Solche Umfragen gab es zum Beispiel im Rahmen des Projektes m4guide im Juni - August 2013 (Ergebnisse in einer PDF). Für InMoBS fand die Umfrage im Februar/März 2013 statt (Ergebnisse).

Quellen: