Blutspende

Das Blutspenden durch blinde und sehbehinderte Menschen wird immer wieder mit Barrieren verhindert. Das gilt auch für Chemnitz. Diese Diskriminierungen sind unakzeptabel.

Manchmal wird als Argument angegeben, dass Blinde den Fragebogen nicht eigenhändig ausfüllen können. Wenn blinde Menschen einen Bogen vor einer Operation im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis ausfüllen müssen, können sie es auch nicht selbständig. Wird ihnen in Zukunft auch verwehrt, sich operieren zu lassen, weil sie den Fragebogen nicht selbständig ausfüllen können? Bei der Blutspende könnte eine Schablone ähnlich der Wahlschablone helfen. Bereits 2005 wurde von entsprechenden Bemühungen in den Kobinet-Nachrichten, einem Nachrichtendienst der Behinderten, berichtet.