Blindengeld

Das Landesblindengeld ist unverzichtbar als ein annähernder Ausgleich für den blindheitsbedingten Mehraufwand betroffener Menschen. Es darf keinerlei Sparzwängen geopfert werden. So haben auch Mitglieder der Kreisorganisation Chemnitz in den letzten Jahren andere Landesverbände des DBSV im Kampf um den Erhalt ihres Landesblindengeldes unterstützt.

Die Kreisorganisation unterstützt die Forderungen des BSVS an den Sächsischen Landtag und die Sächsische Staatsregierung:

  • das Landesblindengeld zu dynamisieren und seine Höhe an der Blindenhilfe nach § 72 SGB XII zu orientieren;
  • den Nachteilsausgleich für hochgradig sehbehinderte Menschen auf ein Drittel des Landesblindengeldes anzuheben und die Visusgrenze von einem Zwanzigstel auf drei Zehntel zu erweitern;
  • für Kinder unter Berücksichtigung dessen, dass für sie durch die Eltern von Beginn an zusätzliche behinderungsbedingte Leistungen erbracht werden müssen, das volle Blindengeld zu zahlen;
  • Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz nicht auf das Landesblindengeld und den Nachteilsausgleich für sehbehinderte Menschen anzurechnen.

Wir unterstützen außerdem die Forderungen anderer Betroffenengruppen nach einem finanziellen Ausgleich ihres behinderungsbedingten Mehraufwandes.

Einen Überblick über das Blindengeldrecht in der Bundesrepublik Deutschland finden Sie in einer Online-Broschüre.